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Vortrag: Die Schule der Liebe in der Familie
Eigentlich bringt jedes Kind seit jeher und überall die tiefste und zugleich die höchste Spiritualität mit auf die Welt. Seine Seele weiß schon seit dem Vorgeburtlichen, dass es geliebt werden will und auch selbst lieben möchte. Und es weiß, dass diese Liebe nur unter ihrer Bedingungslosigkeit zählt. Trotz aller Einflüsse der digitalen und technokratischen Welt halten die Statistiken die gleichen hoffnungsvollen Zahlen: mehr als 70 % der Kinder und Jugendlichen wünschen sich eine feste, liebevolle Bindung für das ganze Leben lang und mehr als 60 % sehnen sich nach eigenen Kindern.
Trotzdem scheitern sie mit ihren Bedürfnissen an der rohen, ja verrohten Realität des heutigen Alltags. Sobald sich unverarbeitete Konflikte anstauen, bekämpft man sich oder (und) man geht lieblos voneinander weg. Dabei sind die Kinder die Leidtragendsten, denn sie möchten beide Eltern im Herzen wissen. Schon Generationen vor uns haben die Familien nicht gelernt, wie man Konflikte bewältigt, um die bedingungslose Liebe wieder in Fluß zu bringen. Nun haben wir die höchste Zeit dazu - dies war der begründende Gedanke bei der "Schule der Liebe in der Familie".
Der neu einzuführende Lebensstil ist kein intellektueller Hokuspokus. Indem er auf uralten Erkenntnissen ruht, in christlichen, humanistischen Grundsätzen ankert und durch Hirnforscher bestätigt wird, vermittelt er Vertrautheit. Führende Kräfte zum "So Sein" sind die Liebe und die Begeisterung, nicht die Angst und die Wut. Strafen körperlicher Art und mittels Entzug der Liebe (Rausschmiss) sind mit dem neuen Lebensstil nicht zu vereinbaren. Konflikte in der Paarbeziehung als auch zwischen den Eltern und den Kindern werden mittels emotionaler Konfrontation von Antlitz zu Antlitz verarbeitet, bis sich beide ineinander eingefühlt haben und ihre bedingungslose Liebe erneuert haben - und zwar noch bevor die Sonne untergegangen ist.
Sonst müssten Empathie und Rücksicht, klare Regeln (die auch von den Eltern einzuhalten sind) und die Ordnung im System der Familie ausreichend unnötigen Konflikten vorbeugen und jedem Einzelnen Freiräume zur Selbstrealisierung sichern.
Der Vortrag ist voll mit praktischen Beispielen und bietet ausreichend Diskussionsmöglichkeiten.

Vortrag

23.09.2011, 19:30 Uhr
Kindergarten St. Viktor, Hunteburger Str. 4, Damme
5 €
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Kurs: Die Schule der Liebe in der Familie

Der Anlass zur Gründung: Zunehmende Ratlosigkeit in der Erziehung und auch Zweifel über den Fortbestand der Familie als Ort, wo das Kind die Liebe zu lernen hat. Der Kurs erhebt keinen Anspruch auf die ganze Fülle der Problematik. Hier wird lediglich die tiefste Wunde berührt: wir haben nämlich nicht gelernt, wie man die Liebe pflegt. In diesem Kurs wird eine erste Hilfe angeboten.

Dauer/Konditionen: 5 Tage (40 Stunden) mit anschließender Zertifizierung zum "Dozenten der Schule der Liebe in der Familie" (s. unten) und der daran anschl. Verpflichtung mindestens einmal pro Jahr an einer Weiterbildung des GFH e.V. teilzunehmen und für die eigene Supervision eigenverantwortlich zu sorgen. Es versteht sich von selbst, dass der Dozent auch als Mitglied im GFH e.V. eintritt.

Eignung: Nach der Fähigkeit Gruppen zu gründen und zu leiten. Einen besonderen Bonus haben nicht nur Fachleute, die Familien Unterstützung bieten, sondern auch besonders erfahrene Eltern.

Eingeschränkte Teilnehmerzahl: 20 - 25 P.

Ausbilderin: Dr. phil. Jirina Prekop (geb. 1929), Dipl.-Psychologin, Therapeutin, Buchautorin, Begründerin der Festhaltetherapie nach Prekop und der weltweit sich verbreitenden "Schule der Liebe in der Familie" als Lebensform (nicht als Therapie, sondern als Prävention!).

Das Ziel ist die bedingungslose Liebe bei allen Bindungen innerhalb der Familie und somit auch das Gefühl der inneren Freiheit für jeden Einzelnen.
Der Weg dazu führt über einen neuen, von der ganzen Familie vereinbarten Lebensstil, zu dem natürlich auch die Erziehung gehört. Erziehen müssen sich nämlich auch die Eltern, um den Kindern das Vorbild zu geben. Auf körperliche Strafen wie auch auf Bestrafungen mit dem Entzug der Liebe (Wegschicken, Ignorieren) wird grundsätzlich verzichtet. Anstelle dessen werden Konflikte von Antlitz zu Antlitz emotional konfrontiert, bis man sich gegenseitig ineinander einfühlte und die Liebe erneuerte "noch bevor die Sonne unterging". Die tragenden Kräfte in der Erziehung sollen die Liebe und die Freude sein und nicht die Leistungsangst und die Wut. In seinem Schöpfungswerk hat uns Gott alle Chancen dazu gegeben. In der technischen und materialistischen Gesellschaft hat sich die Menschheit davon aber entfremdet. Und weil wir es selber von unseren Eltern nicht ganz bekommen konnten, müssen wir es lernen.
Struktur: Ein Dozent klärt eine Elterngruppe auf und übt sie praktisch ein. Danach geben die einzelnen Teilnehmer das daraus Gelernte bzw. Erfahrene an "Laien" (beispielsweise an Freunde, Nachbarn, Bekannte, . - nicht aber an Fachleute, denn dies kann nur der Dozent machen!) weiter. Also quasi als Stafette von Mund zu Mund und von Gruppe zu Gruppe. Man könnte es als ein Schneeballsystem bezeichnen. Bloß stört bei diesem Begriff die Assoziation mit der Kälte, wo es hier doch eindeutig um warme Gefühle und um die Nestwärme geht. Graphisch ergibt sich daraus dann ein funkender Stern:


Inhalt

1.Teil: Die Aussöhnung der Eltern mit ihren eigenen Eltern

Warum ist dieser einzige therapeutisch aufgebaute Teil als Selbsterfahrung für die Dozenten notwendig? Solange der Erwachsene immer noch unter dem Einfluss seines unerlösten kindlichen Schmerzens denkt und handelt, ist er noch nicht reif genug für das Elternsein. Die erwachsene Sicht kann er im Rahmen der Ausbildung ohne die Anwesenheit seiner Eltern unter Visualisierung im Arme eines Gruppenmitgliedes (evtl. des Ehepartners) auf der Matte liegend gewinnen. Im Zuge der Aussöhnungsprozesse hat jeder Teilnehmer die Chance, sowohl der Klient als auch der Haltende und auch der Therapeut zu sein. Die Praxis zeigte, dass die Therapeuten-Rolle eigentlich eine Reifeprüfung ist. Derjenige, der sich diese Aufgabe zutraute ist auch für den Lehrauftrag geeignet und bekommt anschließend das Zertifikat zum "Dozenten der Schule der Liebe in der Familie." An die Elterngruppen gibt er den Aufruf zur Versöhnung mit den eigenen Eltern in einer einfacheren Form weiter. Nicht mehr therapeutisch, sondern in Form einer Meditation (siehe Anlage!) Falls jemand aus diesen Elterngruppen dann jedoch selbst einmal als Dozent eine eigene Elterngruppe gründen möchte, so müsste dieser vorab allerdings noch den 1. Teil der Schule der Liebe in der Familie in vollem Maße absolvieren. Zugleich erhält er damit aber auch die Chance zur Bindung an die Fachquelle der Festhaltetherapie nach Prekop (FTP) bei Jirina Prekop. Und hier bekommt er dann auch das Zertifikat zum "Dozenten der Schule der Liebe in der Familie".

23.09. - 24.09.2011
12-19
9-19
IKL Damme
160 €

2.Teil: Den Konflikten vorbeugende Maßnahmen

Musterhaft geordnete Systeme in verschiedenen Familien (klassische Familie, geschiedene Familie, Patchwork-Familie, Adoptivfamilie, u.a.) zu denen auch die Schwiegereltern und die Großeltern gehören. - Keine Aufstellungen!
Einführen klarer Regeln und deren konsequentes Einhalten - dies gilt auch für die Eltern als Vorbild! Regeln der Kommunikation. Achtung vor den sog. "Kommunikations-Killer"!
Kultivierung der Kommunikation
Spiegeln. Körpersprache imitieren und verstehen. Aktives Zuhören.
Bedeutung der Ich-Botschaft.
Die Empathie für den Nächsten hängt mit der Selbstwahrnehmung zusammen. ("Tue dem Nächsten nicht an, was Du selber nicht magst."). In sich selbst hineinhorchen, bevor ich reagiere.
Jeder kann eine andere Sicht haben. Von wo kommt sie her?
Der verborgene Einfluß der Übertragungen.

Emotionale Konfrontation als Konfliktlösung
Jeweils von Antlitz zu Antlitz.
Es wird in 3 Stufen je nach dem Grad der Dynamik geübt:
- ohne Berührung
- mit leichter leiblicher Unterstützung, z.B. sich an den Händen oder am Kopf halten
- unter Umarmung

Es wird meist mittels Rollenspielen im Paar und zwischen den Eltern und den Kindern in verschiedenen Altersstufen geübt.
Bei der Versöhnung keine Bedingungen stellen! " Ich will dich lieben, auch wenn Du es nochmals machst."

25.09. - 27.09.2011
10-19
10-18
10-16
IKL Damme
240 €
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 8. Februar 2012
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